Friday, 8 September 2017

Ein modischer Lockenschopf...

Um ehrlich zu sein, haben es mir Fransen nicht wirklich angetan. Meine eigenen Haare haben eine recht eigenwillige Naturwelle, und als ich mir vor drei Jahren Fransen geschnitten habe (was man nicht alles fürs Hobby tut), ähnelte es nicht römischen Büsten sondern Biedermeierschäfchen. 

Im Ernst, man gucke sich nur die Bilder bei Mme Bettinger an. Oder Weimar in dem Jahr. Definitiv nicht das, was mir steht, und nicht das, was es mir mit meinem Antikenfimmel auch angetan hat.

Also reifte seit geraumer Zeit der Wunsch nach einem Haarteil. 
- Es sollte aus Naturhaar sein.
- Zu mir passen
- Nicht zu eng gelockt
- und nicht künstlich aussehen
- Nicht um den halben Planeten geschippert worden sein. 

Blieb die logischtste Lösung - mein eigenes Haar muss dafür herhalten. Im Mai kam wieder mal ein grösserer Haarschnitt, und ich behielt mir die 12cm Strähne zurück, um mich in einem ruhigen Moment der Fertigung eines Haarteils zu widmen. 

Die Vorlage ist dieses fragile Artefakt, welches im Musée National de Malmaison aufbewahrt wird.

http://musees-nationaux-malmaison.fr/chateau-malmaison/phototheque/oeuvres/toque-de-l-imperatrice-josephine_cheveux-materiau_broderie-technique_tulle-tissu_fil-d-or

Gucken wir mal, wie sich das umsetzen lässt.

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