Tuesday, 31 October 2017

Der General B und die Solothurner Couronne (Krone)

Mitten in Solothurn, an prominenter Stelle zu Füssen der St. Ursenkathedrale steht ein elegantes Haus, welches erst dieses Jahr nach langer Umbauzeit wieder eröffnet worden ist - das Hotel de la Couronne.  
Photo: www.lacouronne-solothurn.ch/

Wie früher schon ist es wieder das erste Haus am Platz, doch man mag sich fragen, weshalb es hier Erwähnung findet, abgesehen von seinem Platz in der Ortsgeschichte?


Picture courtesy of SRF


Nun ja - das erste Haus am Platz hatte 1797 die "Ehre" dem General Bonaparte ein Festessen auszurichten. Der Wirt Franz Josef Schmid legte sich ins Zeug, und tischte auf, was Küche und Kammer hergaben, hielt die Speisen bereit, dass egal wann denn der General vorbeikäme, etwas bereitstünde, und heizte während zweier Tage den grossen Saal und zwei Zimmer...

Jedoch... Bürger General Bonaparte blieb in seiner Berline sitzen, begnügte sich mit einem Glas Wasser.

Photo: A Reeves April 2017

Die Rechnung von £ 1417 für das Festmahl sowie Pferdewechsel wurde von der Republik nie beglichen, und hängt heute noch immer als prominentester Ausstand im Foyer des Hotels. (die Lokalbehörde schob die Rechnung nach Frankreich, die befanden, sie hätten nichts bestellt, dass habe die lokale Obrigkeit zu verantworten und auch zu bezahlen)

Die Originalrechnung vom Alten Franz Schmid auf der linken Seite, Deutsch Französisch vermischt, darunter die Attestation dass der General nur ein Glas Wasser verlangt habe.
Photo: A. Reeves April 2017

Rechts die saubere Abschrift in gutem Französisch und einer leserlichen Schrift
Photo A. Reeves April 2017

Und das Ganze liest sich: 
Mois de Novembre

Mes gracieux seigneurs et Maîtres Doivent
17.18 et 19, puis les 21.22 (novembre) 5 jours
35 chevaux par jour                                                        L 1050.—
23. Sont arrivé M. le Général annoncé 4 Messieurs de Berne,
avec 15 hommes, en partie des cochers, en partie des serviteurs,
1 courrier de Fraubrunnen et quelques hommes de la
milice a cheval avec 14 chevaux jusqu’au 24                         £ 115.16
                                                                                                     £ 1165.16


La Générosité attendue a fait défaut n’ai rien reçu (habe nichts erhalten)
# 23 & 24. 21 chevaux pour Balstal                                        £. 252.- 
          Pour plusieurs courriers de passage –thé. Vins et liqueurs,
          idem pour l’illumination de la Salle et des deux pièces attenantes,
          tenue prêtes pour la réception du Général Bonaparte, selon la
          volonté de nos gracieux Seigneurs et Maitres, idem pour quelques
          plats préparés à tout hasard pour être servis au Général le cas
          échéant. Idem pour le chauffage de la Salle et des deux pièces
          voisines et le feu de cheminée, pendant deux jours et deux
          nuits, je m’en permets pour tout cela à la générosité de mes
          gracieux Seigneurs et Maitres                                    
  
                                                                                à payer =   £. 1417.16


        La facture ci-dessous a été écrite de la propre main du vieux Monsieur
Franz Schmid comme propriétaire de l’auberge et qui a fait rebâtir à neuf
l’Hôtel de la Couronne à Soleure.
        Le sous-signé se trouvait là en 1797 comme sommeiller lorsque
 le Général Bonaparte 1er est arrivé à Soleure, est resté dans sa berline et
a réclamé un verre d’eau, alors que son adjudant qui était assis à côté
de lui, m’a remis pour ma peine une pièce d’or sur l’assiette
                                                                                  Attesté par :
                                                                                  Andr. Bichly



Nehmen wir nun also die Rechnung, die in der Couronne in Solothurn offenblieb, dann war die mit £ 1417. Wenn das 1417 Louis wären, wie gerne angenommen dann entspräche dies 34000 Livres.
Oder - war sie "nur" 1417 Livres und nicht Louis? Das würde Anbetracht des Wertes auch mehr Sinn machen. 

Ich empfinde es als sehr schwierig, die Kaufkraft einer früheren Währung zu beziffern, ich versuche aber, es irgendwie (auch für mich) verständlich zu übersetzen. (Die Mitarbeiter vom Münzkabinett Winterthur würde nun sicherlich amüsiert den Kopf schütteln. Übrigens - Das kleine aber feine Museum lohnt die Reise nach Winterthur!)

Normalerweise schau ich an, wieviel ein Handwerker verdient, wieviel ein Hausdiener, eine Zofe etc.
Dann behalte ich im Hinterkopf, dass ca 95-98% für Lebenshaltungskosten draufgeht, und vergleiche Lebensmittelpreise, wie man heute die Kaufkraft auch über einen Warenkorb beziffert. 
Das Ganze dauert einfach immer seine Zeit, ist nicht wirklich fundiert, da die meisten Informationen auf dem Netz zusammengesucht werden.

Wikipedia meint dazu: 

Louis d’or entsprach 24 Livres, 1 Sou oder Sol waren ein Zwanzigstel Livre, 1 Liard entsprach ein Viertel Sou. 1 Sou wiederum waren zwölf Deniers. Es gab ein und zwei Sou oder Sol Münzen. Drei Deniers entsprachen einem Liard. 3 Livre waren ein Taler (Écu).

Ein durchschnittliches table d’hôte oder Mittagsmenü kostete 1 Livre; der Preis für ein Brot lag zwischen 2 Sous bis 12 Sous. Eine Tasse Café au lait in einem Straßencafé kostete 2 Sous. Der gewöhnliche Sitzplatz in der Comédie françaisewar für 1 Livre und in der Opéra für 2 Livres, 8 Sous zu erwerben. Die Fahrt mit einer Postkutsche, carrosse von Bordeaux nach Paris kostete 72 Livres.[3] Ein Drucker etwa bei der Produktion der Encyclopédie verdiente 2 Livre pro Tag, ein Vorarbeiter deren 3.
Ein Pferd für einen Handlungsreisenden kostete ungefähr 100 Livre,
eine neue Druckpresse schlug mit 300 Livre zu Buche, eine gebrauchte war für 250 Livre zu erstehen, ein 
Ries entsprechen 500 Bogen Papier und kosteten 9 Livres.[4]
Ein 
Minot Salz kostete 60 Livre und 7 sous.
Das 
Schuhputzen kostete in Paris um das Jahr 1775 2 Liards, also 6 Deniers.[5]
Der Preis für die durch Regierung unterstützte Gazette kostete als Jahresabonnement im Jahre 1774 12 Livres und 1785 15 Livre.
[6][7] Die Dirnenentlohnung bewegte sich um das Jahr 1790 in der Gegend des Palais Royal in Paris zwischen 7 und 20 Livres.[8]



Weiterführende Links:
https://en.wikipedia.org/wiki/Hotel_Krone,_Solothurn
http://www.lacouronne-solothurn.ch/
https://www.srf.ch/news/regional/aargau-solothurn/solothurn-hat-seine-krone-wieder


Merci an Kitty, ich hab den Fehler wirklich nicht gesehen :-)

Friday, 13 October 2017

Die Zürcher Platzpromenade

Im kürzlich geschriebenen Beitrag über Salomon Gessner habe ich den Platzspitz erwähnt. Da für viele der Name Platzspitz gleichbedeutend mit dem Drogenelend des "Needleparks" in den 1990er Jahren ist, habe ich mich entschieden, hier etwas über die Geschichte der Platzpromenade zu schreiben. Denn ein Park, den Sophie von la Roche nach einen Spaziergang mit unserem Gessner lobend erwähnt, hat etwas mehr Aufmerksamkeit verdient.
„Ich glaube, dass es wenig solche öffentliche Spaziergänge giebt. Unvergesslich ist dieser Spaziergang mir eingedrückt, weil ich da viele von den verehrungswürdigsten Männern von Zürich um meinen edlen Reisegefährten sah, und also zugleich kennen lernte.“

Wie man auf dem Plan Adrian Müllers erkennen kann, liegt die Platzpromenade auf dem Spitz der Sihlmündung, die sich dort der Limmat anschliesst. Ursprünglich war der Platzspitz der mittelalterliche Schiess & Exercierplatz ausserhalb der Stadtmauern, im 18. Jahrhundert wandelte er sich zur Stadtpromenade, wo man sich für die seelische Erquickung, fürs Sehen und Gesehen werden hinbegab. Die Gestaltung mit der Allee, die Sophie de la Roche so gefallen hat, wurde 1780 umgesetzt.
Plan von 1793, von Adrian Müller
Quelle: Wikicommons
Aber woher die Begeisterung für Parks, für das gepflegte Schlendern, den sonntäglichen Müssiggang? Ich denke, wir müssen uns da wie schon bei der Lektüre von Gessner und später auch Wieland vor Augen führen, dass die Zeitgenossen und die darauffolgende Generation sehr von Rousseaus Idealen geprägt war. Der gebildete Bürger sehnte sich nach einer Natürlichkeit, nach einem Stück authentischer, unschuldiger Natur.
Dies war in den Städten nicht zu finden; Wir dürfen nicht vergessen, damals standen meist überall noch hohe Stadtmauern (In Zürich findet sich ein Rest der Schanzenanlage sowohl im Stadtplan vom Kreis 1, sowie der Sihl entlang Richtung See, auch eine schöne Promenade), welche meist erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts geschleift wurden.


Und ja, auch hier können wir unserem Herrn Gessner nicht entgehen, das Denkmal war schon in den 1780er Jahren eine Sehenswürdigkeit
[Franz Müller:  Dem Andenken des seligen Herrn Salomon Gessner weiland Rathsherrn in Zürich,
berühmten Dichters und Mahlers : [Gedicht] / von einem alten Freunde des Seligen und der Kunst, Zürich 1788,
Titelvignette von Johann Rudolf Holzhalb (1723–1806).
Quelle: 
https://www.hr-lavater.ch/2013/02/20/literarischer-tombeau-fur-salomon-gessner/

Und ein kleines Panoramabild von einem Spätsommertag auf der Platzpromenade (Nicht von diesem Jahr, heuer war es meist etwas verregnet)
Photo: A.Reeves 




Weiterführende Links:
PDF der Stadt Zürich zur Geschichte der lokalen Parks und Promenaden
https://de.wikipedia.org/wiki/Platzspitz
Kollektion digitalisierter Drucke der Schweiz: E-Rara.ch

Tuesday, 10 October 2017

Salomon Gessner (1. April 1730 - 2.März 1788)- ein Zürcher Selfmademan erobert Europa

Wer in Zürich gelebt hat, hat früher oder später mal den Namen Gessnerallee gehört, das Gessnerdenkmal auf dem Platzspitz gesehen (oder vor 20 Jahren noch das "Gessner-Parkhaus" erlebt).
Beschäftigt man sich mit  der Literatur, die die Zeit um 1800 beinflusst hat, kommt nicht um den Zürcher Dichter herum. Er war hoch gefeiert, heute beinahe vergessen, und nur noch als Flurname bekannt, was ich eigentlich sehr bedauere

Ich bin über die Radierungen in Emilie von Berlepsch's Sommerstunden (ein Wunderbares Buch) auf Gessner gekommen, und hab erst einmal einen Zuckerschock erlitten.
Gessner feiert in seinen Idyllen das bukolische Idyll, eineWelt, die es eigentlich nie gab.
Ein Arkadien, welches antike Züge hat, und doch durch und durch romantisch verklärt ist.

Für den modernen Leser ist Gessner zuweilen "Starche Tuback" - und liegt zuweilen etwas quer im Hals, bei seinen Zeitgenossen hatte er aber voll ins Schwarze getroffen; Rousseau und Diderot überschlagen sich und können ihn kaum genug loben. "Je sens que votre ami Gessner est un homme selon mon coeur" wie Rousseau an Huber schreibt (und ich frage mich grad, was hielten eigentlich die frühen Jenaer Romantiker von Gessner? Völlig veraltet oder noch immer topmodern?)

Eine Kostprobe aus seinen Idyllen:
Hier wollen wir dann ins weiche Gras uns lagern, wenn Ziegen an der felsichten Seite klettern, und die Schafe und die rinder um uns her im hohen Grase waten; dann wollen wir über das weit ausgebreitete Thal hinsehn, ins glänzende Meer hin, wo die Tritonen hüpfen, und wo Phöbus von seinem Wagen steigt, und wollen singen, dass es weit umher in den Felsen wiedertönt, dass Nymphen still stehn und horchen, und die Ziegenfüssigen Waldgötter.

Wer mehr lesen möchte, dem empfehle ich, dem Link hier  zum Digitalisat zu folgen.

Ursula Pia Jauch von der NZZ (übrigens auch eine Gründung von Gessner) hält aber fest:
Was wir heute leichthin und etwas verächtlich als Bukolik rubrizieren, ist entstanden in der dunkelsten Zeit der Zürcher Sittenmandate. Die Einwohner sind gegängelt von tausenderlei Vorschriften vom Kirchenbesuch über die Kleiderordnung bis hin zur selbstverständlichen Bücherzensur. Man muss dieses Klima der polizeistaatlichen Unfreude, Furcht und Sprödigkeit vor dem geistigen Auge haben, um den nicht einmal so kühnen, sondern vor allem befreienden Ton nachvollziehen zu können, den Gessner anschlägt, wenn er die Hand seines Schäfers auch einmal «auf dem leichtbekleideten Schoosse» seines Mädchens spielen lässt. Mit einigem Glück hat Gessner seine Werke an der Zensur vorbeigebracht, und gewagt waren nicht nur die Schäferszenen, sondern auch diese oder jene deutliche Bemerkung über Armut auf dem Land und die Korruption der politischen Macht.
Quelle: NZZ 1.4.2005

Salomon Gessner - ein sehr interessanter Mann.

Ein Buchbinder- und händlerssohn, der eigentlich in Berlin in der Spenerschen den Buchhandel hätte lernen sollen, aber dann lieber zeichnete und dichtetet. Der sich gegen den Willen seiner Eltern verheiratete (nach Judith Gessner geb. Heidegger ist ein kleiner Platz entlang der Sihl im Zürcher Kreis 1 benannt) und beruflich nach anfänglichen Startschwierigkeiten Anerkennung fand.

Er stand unter anderem der Zürcher Porzellan- und Fayencenmanufaktur vor, war als Sihlherr zuständig für die Versorgung der Stadt Zürich mit Brennholz aus dem Sihlwald. Das von ihm mit-gegründete Verlagshaus "Orell, Gessner, Füssli & Cie" gibt es heute noch, als "Orell Füssli" einer der grossen in der Schweizer Buchhandlungs- und  Verlagslandschaft.

Erste Seite der Zürcher Zeitung, dem Vorgänger der NZZ
Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=53056

Gessner erscheint als anpackender Mensch, ein Praktiker. Und grad darum fasziniert mich, wie er den arkadischen-Schäfer-Idyllendichter und den Macher unter einen Hut gebracht hat.

Ein paar Bilder, die ich auf einem Stadtbummel geschossen habe:

Das Gessnerdenkmal auf dem Zürcher Platzspitz
Photo: A. Reeves
Inschrift von Nahem
Photo: A.Reeves


Zunfthaus zur Meisen an der Limmat, gegenüber dem Grossmünster.
 Gessner wurde 1765 für die Zunft zur Meisen in den Grossen Rat gewählt.
1767 dann in den Kleinen Rat. Im Zunfthaus zur Meisen ist heute die
  Porzellansammlung des Schweizer Landesmuseums untergebracht.
Photo: A. Reeves


Das Haus zum Schwanen, wo Gessner ab 1736 gewohnt hat
Photo: A Reeves
Goethe hat sich in seinen Reisebeschreibungen eher über Lavater ausgelassen,
aber wir wissen, dass sein Ego zuweilen Mühemit in "seinem" Feld
erfolgreichen Menschen hatte. (Man denke nur daran, dass
er seine Zeichenkünste der von A. Kauffmann ebenbürtig dachte)
Photo: A. Reeves
Ein stattliches Bürgerhaus, und heute bummelt man einfach so daran vorbei, ohne zu wissen, wer eigentlich da einst gewohnt hat.
Photo: A. Reeves



Links die nicht direkt im Text eingebaut sind, und dennoch interessant sind:

Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Salomon_Gessner
https://de.wikipedia.org/wiki/Emilie_von_Berlepsch

HLS - Historisches Lexikon der Schweiz
http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D11825.php


Friday, 29 September 2017

Une Coëffure avec cheveux postiches

Comme j'ai déjà mentionné dans mon post du 8 septembre, je voudrais essayer de me faire des cheveux postiches, pour obtenir le look décoiffé antique admiré autant dans la période.

ça m'avait pris:
- des cheveux  - bien evidemment. Pris de mes cheveux, lors du dernier coupe.
- ruban cotton noir
- ruban velours noir
- de la colle bricolage
- quelques épingles
- du fil et une aiguille.

Le tout était beaucoup plus vite réaliser que j'ai attendu, et je suis ravie du résultat!

un des images du Making Of, après avoir collé les mèches. Je n'ai pas pris trop des photos, j'ai eu mes doigts pleine de colle et des poils perdus...
mèches collé sur le coton


Puis j'ai cousu un ruban de velour de tous les deux côtés. Pourquoi les deux, vous vous demandez certainment? Le ruban de velour est jolie à voir, mais a un autre avantage, le côté velours ne glisse point sur les cheveux, donc, le postiche restera en place.

Première essayage, la nuit même.
Puis il faut le laisser bien sécher. C'est honnêtement la partie qui durera le plus longue, donc je conseilles de ne pas les préparer le soir avant une sortie.

Donc - de quoi le résultat a eu l'air?

Je vous presente - ma nouvelle coëffure tout chic, est très facile à mettre après quelques images d'inspiration (les titres contiennent le lien vers la source de l'oeuvre original)

Goya: María Ana de Silva y Waldstein, condesa de Haro.
Private collection

D.a Maria Vizenta / Baruso Valdes. / P.r Goya año 1805 [Doña María Vicenta Baruso Valdes por Goya año 1805]
(en el ángulo inferior izquierdo).
Baron Gérard: Elisa Bonaparte avec sa fille (Détail)





Et maintenant, les cheveux postiches sur ma tête:

Premier essaie à la coëffure après Goya. Je pense pour une prochaine fois il me faut une fleur un peu plus mince, p.e. même une vraie, et pas une en tissu. Je m'avais bats pas trop mal avec la coiffeuse qui au début m'avait fait un tout petit chignon, et j'étais déjà prête à me coiffé moi-même, quand elle a commencé de m'élargir le chignon.
Elle a bien aimé mes cheveux postiches, car ils s'intègrent tout bien, se traitent comme du vrai chevelure (ben... comme il s'agit de mes propre tresses...)
Picture by Svenja Kaya
Mon plan prévu pour samedi après-midi, pour les Saynètes de la vie de Joséphine. Malheureusement je n'ai pas eu assez de temps pour me changer, même si j'ai bien pris tous qui me faudrait de l'ensemble (ma robe Médéa, un châle de mousseline brodé de l'époque, des fleurs en soie, des boucles d'oreilles - bref tous) avec. Ca restera donc à réaliser encore à l'occasion d'une autre sortie :-)

Jeune femme dans un sous bois, RMN Château de Malmaison
Mon jardin porté sur ma tête durant le dîner du bal de l'impératrice.
C'était bien une alternance comparé avec les parures précieuses des autres dames, et je me sentais beaucoup plus à l'aise avec ma verdure, comparé avec la responsabilité des bandeau d'époque. Si quelquechose y arrive, c'est mon peigne et ma verdure à moi :-)

Image par David Chanteranne
l'autre coté de la coëffure, sans fleur géant.
On voit un tout petit peu mon peigne qui orne mon chignon (poinconné de 1809, donc deux ans trop moderne...)

Je suis en train d'expliquer  au charmant Monsieur qui represente le Roi de Saxe les differents fromages offerts. Durant tout le dîner c'était mon plaisir mais aussi mon devoir de prendre soin d'un invité. Au context de l'époque - une dame de la maison impériale prends en charge un invité qui n'a pas l'habitude de la cuisine française. Au context moderne, c'est un simple act d'assistance à un gentilhomme plus agé que moi qui semblait un peu perdu.
Picture by Thomas Behrends


Mais il ne faut pas toujours le jardin des fleurs sur la tête. Voilà avec une coëffure plus simple (un chignon simple avec peigne et les mèches, et le ruban de velous comme ornement)

Détail d'une photo de Jean-François Darius

Photo par Roberto Fusconi
The amazing dress a loan by Cristina Barreto & Martin Lancaster
for the occasion of the Jubilé Impérial

Mais ce que j'adoré le plus - les cheveux postiches ont donné mon visage un cadre, pour ce magnifique chapeau fait par la délicieuse et parfois trop généreuse Sabine Schierhoff.
Car trop souvent je me trouve trop sévère avec ma coëffure habituelle et un chapeau. Donc je suis "tickled pink" comme on dit en Angleterre avec mon nouveau look :-)
Photo: Joeri de Roecker

Je m'excuse pour un formatting aventureux, blogger devient de plus en plus pénible pour éditer, j'espère de bientôt déménager sur un autre domaine.

Et si quelques lectrices et lecteurs se demande, où j'ai eu l'occasion de porter une robe tellemen somptueuses fit pour une reine - j'ai eu le grand honneur d'être parmis les membres de la Maison Impériale durant le 3e Jubilée Impérial à Rueil-Malmaison.
Un événement hors du commun, qui me laissé au même instant complètement épuisée et inspirée, et prêt pour des nouveaux aventures avec un groupe des amis venant des quatre coins du monde :-)

Friday, 8 September 2017

Ein modischer Lockenschopf...

Um ehrlich zu sein, haben es mir Fransen nicht wirklich angetan. Meine eigenen Haare haben eine recht eigenwillige Naturwelle, und als ich mir vor drei Jahren Fransen geschnitten habe (was man nicht alles fürs Hobby tut), ähnelte es nicht römischen Büsten sondern Biedermeierschäfchen.

Im Ernst, man gucke sich nur die Bilder bei Mme Bettinger an. Oder Weimar in dem Jahr. Definitiv nicht das, was mir steht, und nicht das, was es mir mit meinem Antikenfimmel auch angetan hat.

Also reifte seit geraumer Zeit der Wunsch nach einem Haarteil. 
- Es sollte aus Naturhaar sein.
- Zu mir passen
- Nicht zu eng gelockt
- und nicht künstlich aussehen
- Nicht um den halben Planeten geschippert worden sein. 

Blieb die logischtste Lösung - mein eigenes Haar muss dafür herhalten. Im Mai kam wieder mal ein grösserer Haarschnitt, und ich behielt mir die 12cm Strähne zurück, um mich in einem ruhigen Moment der Fertigung eines Haarteils zu widmen. 

Die Vorlage ist dieses fragile Artefakt, welches im Musée National de Malmaison aufbewahrt wird.

http://musees-nationaux-malmaison.fr/chateau-malmaison/phototheque/oeuvres/toque-de-l-imperatrice-josephine_cheveux-materiau_broderie-technique_tulle-tissu_fil-d-or

Gucken wir mal, wie sich das umsetzen lässt.

Monday, 3 April 2017

A Gift for Monsieur

Monsieur was always very partial to my Wee Practical Thing, and kept saying it over and over; and it became evident that he wanted something similar.

During November and December I've started embroidering in secret, because I wanted to surprise him with a little gift for Midwinter (he received an empty embroidered stocking to hang up at the woodstove during the family celebration).

As you may have noticed, Monsieur is rather partial towards Athena, thus my choice of motive was rather evident.

It was a bit challenging to break it down into a form what could be easily embroidered. I sourced the material in my still extensive collection of silk scraps, and settled on the blue & white colour scheme silk I've used for my little bag, and what Monsieur admired very much.

It was tedious progress, as I needed to stop and hide the WiP as soon as he came in the vicinity. Thus I've kept another embroidery project close, a white embroidered dress, and a larger but lightweight publication about Hortense to cover up the blue pocket book.



Apart from the owl motive and Athena's armour heap it's all embroidered in tiny chain stitch. The motto I've settled on is "Amour et Amitié" - Love and Friendship. Because I believe these are the two things what keep a relationship alive.



Originally I wanted to embroider flaps to close the pockets, but I was about to run out of time, and settled on a very simple way, though I've used a nice striped silk for the lining. His pocketbook is slightly larger than mine, as I wanted it to be big enough to hide his phone.

The inside is lined with striped silk

Now all he needs are letters to fill his pocketbook :-)

Sunday, 26 March 2017

Trouvaille du Jour: Fandango



The bolero, sort of a Spanish song, are very popular as we've mentioned a couple of days ago. 
Now we can affirm that dance follows suit, while most singers have abandoned Romances for the above mentioned, dancers have left the gavotte behind, and only want to dance the fandango .

We've actually danced the fandango the past few years during our Wildegg engagements, it's a catchy dance, easy to follow, gives you an agreeable turn and has everyone in giggles in no time. 

Monday, 20 March 2017

Carnevale :-)

I have some friends who visited Venice recently, and are still pining about the fact that they had to leave again.
I'd like to dedicate this little Trouvaille to them, and my Venetian friends, who have the good luck to live in a place where beauty is omnipresent.


"Happy and careless lives the Venetian of his sunshine and his mussels, bathed his canals, follows processions, sings his love under a easy and calm sky, and regards his carrnaval as one of the wonders of the world."



I don't know about you, but reading about the Carnevale in 1804 (when 1797 was reputedly the last) makes me smile :-)

As does this picture of two happy friends sitting at Florian's on a morning during Carnevale :-)
 

Saturday, 18 March 2017

Why not have a simple white dress and a camisole to go with? You'd cover evening and daywear easily?

Spring has sprung, and with this I see the annual increase in mail reaching me with contents like „I would like to start into the hobby, what do I need?“ or “I am a member of a dance-group, what minimum items do you recommend?” or “I love the look you achieve. How do you do it?”

Back in 2011 I’ve put a comprehensive beginners list on my LJ (I can post it later if there is interest, else those who are on LJ can hop over and have a look)

Now this is now “Ale’s little minimum list for beginners”.  
Please bear in mind this is what I consider to be a basic kit, for about 1800; It is not based on inventories (e.g. the number of shirts), nor is this etched in stone. I do heartily encourage you research and explore your groups or events time and fashion a bit more in detail. 

Pinterest can (doesn’t need to be) be a good start, so are blogs (reading list at the bottom of this article) to have a quick first look. Of course, there is wider reaching literature, originals to study, some patterns even taken from Originals. For a beginner, the amount of information can be overwhelming; that’s why I like to ease people into research (another good set of articles can be found over at American Duchess).

I am a particular fan of the Rijksmuseum's Rijksstudio app, what is limited to their collection, though on the other hand it's not as muddled as Pinterest


https://www.rijksmuseum.nl/nl/collectie/RP-P-2009-1400

One can easily get lost, as it was a time of quickly changing fashion and styles. If your group is mostly doing 1810 events or dances, and their kit is all late Empire early Restauration, you’d like to have the flat front and the puffy sleeves.

That is why my recommended kit is based slap-bang on 1799 to 1800. An LWD can be tweaked with accessories to be a bit more fashion forward or backwards, more formal or more casual. It can have a train, but doesn’t need one. (and of course, you can always make yourself more dresses…)
Over the next few weeks I will be working on such a basic kit with a new dancer, if she consents we will make progress posts on how she advances with her work.

2 linen shirts
Stays
Stockings and garter
Shoes
Petticoat
Dress
Gloves
Hat
Shawl & Fichu
Jacket, Spencer & Canezou
Jewellery, Fan, Parasol


2 linen shirts, with short sleeves
I recommend using short sleeves. They do show at times, but they do protect your dress from sweat and stains. Especially in the beginning, when you only own one dress, you don’t want to mess it up too quickly. And I recommend linen as it won’t smell sweaty after a day of dancing. A pattern can be found at Marquise.de

Stays
Also (and especially) for smaller ladies, as you will not be able to achieve the silhouette without.
If you’d like more in-depth information, check out Sabines great Article  
Basically you want your girls up, and slightly divided for 1800 (the big divorcé look comes later, and squished together is earlier. But rather up and squished together than down and hanging). The available short stays patterns can do the job, but the longer I am wearing long stays, the less I am convinced. 

Stockings & garters
In an ideal world: Invest in some silk stockings and knit/sew/embroider some garters.
Machine made silk stockings clock in at around EUR20-25 a pair (e.g. American Duchess or Nehelenia Patterns). Sally Pointer makes hand-machined stockings (on an 19th century stocking frame), what are a bit more pricey. 
For dancing I recommend cotton knee-height stockings with a bit of elastic (yes, those from the department store) 
You won’t be able to pull those off for a re-enactment event, but not to run after your garters during a full day of dancing is simply an option too good to let pass.

Shoes:
For a beginner, a pair of good simple leather ballerina flats will do. Pointy shape would be nicest, but check what your feet say to them. Leather sole is nice, but if you already own a pair with a rubber sole, go on use them, they are fine enough for a first event. No glitter, animal print, patent leather, cut-out patterns, really weird bows, butterflies etc. Just plain leather will do.

For dancing, I personally love SCD pumps, e.g. from James Senior  if you have slim feet, and Thistle for wider feet– and spend the extra £ for the shock absorber inlay if your producer doesn’t offer them, your back, knees and ankles will thank you. E
lse buy yourself some white ballet practice flats (not the hard point-shoes, the soft shoes). Try them on in your local dance store, a dance shoe needs to fit like a glove, you don't want it to slip while you are skipping around.

The colour: Formal dress shoes for a ball should be white, if your dance shoes are white, either go for black or a quirky colour for your street shoes, to have a more divers look. Once you decide, that the hobby is something you’d like to continue, I’d recommend getting a pair of boots, e.g. from American Duchess or Robert Land, Sarah Juniper or Andy Burke.

Petticoat
If you like to wear a sheer dress, you can’t do without a petticoat. I used the simple “two rectangles gathered into a waistband”, and either baste it onto my stays or wear with straps.

Dress
You may have already your “dream dress” in your mind, maybe something you’ve seen in a movie or on another reenactor. 
Keep that one in mind, yet as a first dress I recommend starting with a simple LWD in cotton muslin or batiste.
An LWD is a “Little White Dress” – what can be styled for a country outing, for an evening at the opera, even for a ball, with a few simple tricks. Start with that, and use this to learn what you like and what you would like to change. And cotton because: It can be washed. If you only go to an event once a year, the dry cleaner (if they accept to clean a hand-sewn garment) is affordable. But if you are in kit about 2-4 times a month or even more often, you'd like to have a washable wardrobe. Especially if your wardrobe isn't that extensive.


A LWD with some coloured accessories - and suddenly it looks different
https://www.rijksmuseum.nl/nl/collectie/RP-P-2009-2314


Around 1800 the sleeves are still narrow; they can extend down to the wrist or be just at elbow-length or really short. They can be separately embroidered or with some lace inserts to render the little white dress more interesting.
The dress typically has front closure (drawstring or apron closing) and still some fullness in the skirtfront. It can have a train, or no train, but usually comes down to your feet (shorter for working women) And yes, one can dance with a train. Tough I personally I am not too much of a fan.

There is a multitude of patterns available, most commercial patterns mess up the neckline in my opinion, by closing off too much. It’s a deep wide neckline, we’ve had a short period of higher necklines in the early to mid-90ies, but nothing shouts “Commercial pattern” as much as a high neckline. You don’t need to worry about “falling out” - that’s where your friendly fichu (Neck-kerchief) comes to the rescue.
My next pet peeve about necklines concerns especially Empire gowns, where the grain of the fabric is completely disregarded, and thus the fit just… off. But more about that later.

Another major issue is the position of the waistline. If the waistline hangs down to the small of your back, or ellbow height - it’s too low. It’s difficult to check that when one works alone, we’ve all been there, when after an event we look at pictures and just go “Duh! Why didn’t anyone tell me it looks so frumpy?”

Skirtpart - Do not skimp. Again. Do.Not.Skimp.You can be short of fabric, but don’t skimp. Add in gores, use the last bit of fabric you have. There are commercial patterns what have very narrow skirts - add your own skirt, burn the pattern.
As a a rule of thumb for a dancer: If you can do anything you’d like to do, you are good to go. To me this translates into a minimal hemline of 1.90, preferably more. If you want a train, lay out your skirt flat, and puzzle in the triangle you need for the transition between front and side and back.

My patterns were created by draping though I did try out some commercial patterns as well, because I want to be able to give recommendations when asked. 
My number one commercial pattern: Saundra Altmans Pattern at Past Patterns what is based on this dress.
I don't recommend using the pattern as it is, as the result is a rather deep waist, but it doesn’t take much to tweak it (Shorten the bodice and add the skirt by logical fabric use instead with the pattern.
It goes together pretty easily, and when using the unaltered pattern but with long sleeves it works very well for the Early to Mid-90ies, and can even stretch a bit further. Added benefit, it fits several ladies, thus a good dress to lend to a first timer. 


The girl front right, with the back to us. Her dress was made using Saundra Altman's pattern.
Photo by Jeannette Heller. 


Another one what I’ve seen done up without issues and with a nice result and without drama: Lieblingskleid by Nehelenia Patterns.
I do in any case strongly recommend making a mock-up and try it on over your stays. (Add the drawstrings by a simple gathering stitch to work as one. And then take a pencil or pen, and draw in where you might need to cut lower (Neckline) or higher (Waistline)  Don’t be scared, look at fashion plates beforehand, draw the new line, cut (or fold) back, and keep it on, then return to the mirror a cup of coffee later. 

And to answer a request laid at my door regularely -Why I don’t give copies of my own pattern: My current pattern was draped by my friends Cristina and Ester, based on an original garment. As with all draped patterns it has it’s quirks, but I know them by now inside out, and know how to handle it, it is perfectly fitted to me, that’s why I don’t share it. Because you will see, after you’ve worked your first own dress, you will discover that there is a little step from altering a pattern to entirely draped pattern. My recommendation for experienced seamstresses is: Find a friend who also wants to sew, find pictures of what you want to achieve (e.g. Costume in Detail, extant garment pictures, PoF - you name it) and drape it. 

Gloves
Simple: Short sleeves need long gloves, and long sleeves short gloves. 
There are some (very few) exceptions to that rule. Don’t make the common rare and the rare common. Short sleeves, long gloves. 
I recommend going chiner (perusing flea markets, brocantes, ebay, etsy.). Have a pair for “ball” and a pair for “not as fine”. And I do recommend having a pair of sewn mittens for simple strolls, made from either silk, linen or cotton muslin. Great sun protection.

Hat
You need something on your head. For a first outing try with a silk scarf worn as a turban, but then try to find a style what suits you. I like capotes with veil (I love veils…), or a simple tulle-fichu as headdress. But also caps are delightful, and some strawhats can be lifesavers on a hot summer day.


White silk capote with embroidered tulle veil.
Photo Fabrice Robardey

Shawl & Fichu
A fichu is a kerchief, what you wear either under your dress to fill the neckline from inside out, or over your dress to decorate and protect. Just think about it this way - there was no sunscreen 200 years ago. And while it may be fashionable to sport your decollete, having a tanline or a sunburn certainly wasn’t. (Remember Caroline Bingley sneering at Eliza Bennett  “so brown and coarse”


The Lady with the Spanish Comb, with a sprigged muslin fichu


The famous Shawl. Scrap the Paschminas. Honestly, scrap them. Use them for your everyday wear, but they simply don’t cut the mustard, they are too small, too light and the pattern is usually not good enough.
If you have the good luck to find two with a pattern elegant and unobtrusive enough to pass muster, feel free to hack them with Jen Thompson’s trick, else you’d be better off with a 2.7-3m length of plain wool fabric. 

Long embroidered shall, fichu and tulle fichu for the head
Photo by Sabine Schierhoff kleidungum1800.blogspot.com



Jacket, Spencer & Canezou
The easiest way - take your basic pattern, and go from there. For a mere beginner I’d say it’s not a necessity, but you’d soon discover that you’d like a layer more.


Little unlined linen canezou. Photo by Helga Varadi

Jewellery, Fan, Parasol, Reticule
Less is more, that is true with Jewellery today as well. Either save up for something good, or leave it be. A plasticine cameo will always look cheap, a flamenco fan isn’t period, and those lace parasol even less. 
Many admire combs, tiaras and cameos. Of course, so do I. But these are a serious investment of money, and you may wreck a piece of jewellery what survived 200 years, or have it stolen. 
I have a different range of jewels - some for “very fine” - those I wear for high-end events, where I want to sparkle. But for some balls I don’t feel like I’d like to risk my good combs, so I will settle for ribbons or flowers or a veil. (or for everything in one go) 
At flea markets or on online auction platforms you can sometimes score antique pearls or corals (please don’t buy Chinese coral. Please don’t), or not too bad looking Jasperware brooches. 

There are some retailers who have sort of ok’ish looking Brisee fans. If you score one made from white wood, it’s worth the trouble to gently sand it, and add a layer of fine whitewash or lacquer, and rethread it with some silk thread. It’s not perfect, but will look closer like a worked ivory one, without robbing a museum. 
There are also some artisans who make beautiful fans. They cost about the same as a real antique one, but without the risk of ruining an original.

For years I preferred to use a big straw hat and a fichu instead of a parasol what will look wrong. And even today, to some events I don’t bring my parasol (e.g baggage restrictions, or if I am already bringing my big hat)

Make yourself a couple of nice drawstring bags for a réticule, and start looking for inspiration, there are so many nice ones out there what will push your outfit to another level.

I hope this is somewhat comprehensive. 

I have some closing remarks:

Hair
Always up. Contrary to many movie and telly adaptations, we don't suffer of the Bobby-pin shortage. Practice how to make an updo, or if all fails, how to bundle them up and wrap a turban around. (Feel free to add hairpieces, it was done in the period as well, called cheveux postiches). Jen Thompson, Lauren Stowell and Janet Stephens have published each a nice tutorial with a nice and neat hairdo including videos.

Make-up
Yes. There was make-up, but it was neither glitzy nor smokey.  I found a portrait from the period what appealed to me, and I tried to copy that look, I thus reach for concealer, fair powder and rouge, all from natural cosmetics.
BTW: I count nail-art into too glitzy as well ;-)

Man-made Skin discolortions, aka Tattoos & Piercings
Cover them up. If you try to be a lady of around 1800, a tattoo will break the look you so carefully tried to put together. A pair of mittens or fichu will be your friend.
Same goes for facial piercings. They may be trendy today, the were not in 1800, and would turn the "Timetraveller" into a "modern woman in costume"





Sabine Schierhoffs charming, well researched and wonderfully geeky blog.
Sarah Wagner’s page. If you speak Swedish (or know how to handle google translate), you find her approach to this list here: (insert link)